Entprellung

Wer mechanische Taster oder Schalter in seiner Schaltung einsetzten möchte, wird früher oder später auf Probleme stoßen, wenn sich nicht in geeigneter Form um die Tatsache gekümmert wird, dass Taster / Schalter prellen (englisch to bounce). Damit bezeichnet man das mechanische Verhalten der Schaltkontakte, wenn diese betätigt werden.

Beispielfoto eines Kurzhubtasters

Die nachfolgende schematische Darstellung das zeitliche Verhalten beim Betätigen eines einfachen mechanischen Tasters  verdeutlichen und somit helfen das Problem beziehungsweise das Zustandekommen des Signalverlaufes zu verstehen.

Eagle – Bauteile selber erstellen

Früher oder später passiert es jedem einmal.. Man möchte ein bestimmtes Bauteil in seine Schaltung in  Eagle aufnehmen aber findet in den vorhandenen Bibliotheken keinen zugehörigen Footprint (Layout für die Leiterplatte). Wenn nun auch die Eagle Community nicht weiterhelfen kann, heißt es selber Hand anlegen. Ein Bauteil selber in Eagle erstellen ist tatsächlich relativ einfach. Was ihr jedoch zwingend benötigt ist das Datenblatt zum Bauteil mit einer entsprechenden Skizze inklusive Bemaßung.

Nixie-Röhren

Gerne gebe ich zu, dass ich mit zunehmendem Alter immer mehr Gefallen an Retro-Design und nostalgischen Dingen finde 🙂 So war es vermutlich unumgänglich, dass ich als Elektro-Ingenieur früher oder später den Kontakt zu Nixie-Röhren suchte. Bei der Nixie-Röhre handelt es sich um eine längst überholte Art des Anzeigeinstrumentes, die heutzutage vollständig durch LED-Technologie (im Besonderen Sieben-Segment-Anzeigen oder gar LC-/ OLED-/ … Displays) verdrängt wurden aber keineswegs ihren Charm verloren haben. So haben sich die alten Nixie-Röhren, die bereits 1957 vorgestellt wurden, zu echten Beliebtheiten unter Bastlern entpuppt. Der Name Nixie steht als Abkürzung für Numeric Indicator eXperimental No .Das nachfolgende Foto zeigt eine mittelgroße Nixie-Röhre vom Typ IN-12.

HC-SR501 PIR-Bewegungsmelder

In diesem Artikel möchte ich den sehr verbreiteten PIR-Bewegungsmelder HC-SR501 vorstellen. Es handelt sich hierbei um einen passiven Infrarot Sensor. Dabei steht die Abkürzung PIR für: Passive Infrared. Der HC-SR501 ist also ein passiver Sensor, der mittels Infrarot-Strahlen Bewegung(en) erkennen kann. Passiv bedeutet in diesem Fall, dass der Sensor selber keine Infrarot-Strahlung aussendet, sondern vielmehr jene aus seiner unmittelbaren Umgebung aufnimmt um Bewegungen zu detektieren.

Verpolungsschutz

Oft arbeitet man mit Schaltungen / Boards die über keinen Verpolungsschutz, durch zum Beispiel codierte Buchsen, verfügen (siehe Foto). In diesen Fällen sollte man darüber nachdenken einen elektronischen Verpolungsschutz vorzusehen um Schäden von der Hardware durch Falschgebrauch abzuwenden. In diesem Artikel möchte ich euch eine sehr einfache und vor allem überaus effiziente Methode zur Realisierung eines Verpolungsschutzes vorstellen, der mit nur zwei diskreten Bauelementen auskommt.

NRF24L01+

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit NRF24L01+ Funkmodulen. Diese kleinen Funkmodule sind bereits für weniger als 2 Euro (inkl. Versand) bei eBay erhältlich. Wer die dann lange Lieferzeit nicht in Kauf nehmen möchte, da kann für 2…3 Euro mehr die Module auch bei Händlern aus Deutschland beziehen. Bei den Funkmodulen handelt es sich um 2,4 GHz Sende- und Empfangsmodule in einem Chip. Das bedeutet, dass jedes Modul sowohl zum Senden als auch zum Empfangen von Daten verwendet werden kann.

FTDI – FT232RL

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit einem Chip von FTDI der durch das aussterben der alten seriellen Schnittstelle immer mehr an Präsenz gewinnt. Mit dem FT232 RL Chip von FTDI kann man ganz einfach mit einem Mikrocontroller eine Verbindung zu einem USB-Host, zum Beispiel einem PC herstellen. Und das beste daran ist, dass man sich nicht mit der USB-Spezifikation auseinandersetzten muss. Der FT232 RL übernimmt sämtliche Aufgaben der USB-Schnittstelle und bietet für euch nach außen hin eine virtuelle serielle Schnittstelle an. Das bedeutet, dass Ihr über das ganz einfache UART Modul eures Controllers mit dem PC Kontakt aufnehmen könnt, wie man es von früher gewohnt ist. Nur, dass dies nun über USB, statt über den seriellen Port geschieht – klasse!

DS32KHz

Der DS32kHz ist ein Temperatur kompensierter Quarzoszillator von Maxim. Durch die Temperatur-Kompensation ist es ihm möglich eine extrem hohe Genauigkeit zu erreichen. Er hat eine maximale Abweichung von +/- 1 Minute pro Jahr. Normale Uhrenquarze mit 32768 Hz haben das Problem, dass sie bei Temperaturschwankungen extreme Abweichungen aufweisen und somit oftmals als Zeitbasis für eine Uhr nicht zu gebrauchen sind. Wenn man den DS32kHz als Taktquelle für eine Real Time Clock (kurz RTC) wie zum Beispiel der DS1307 verwendet, dann hat man eine völlig autark laufende Uhr mit hoher Präzision. Den DS1307 kann man zusätzlich noch mit einer Knopfbatterie koppeln, das hat den Vorteil, dass die Uhr auch ohne Versorgungsspannung des PICs weiter läuft und die Zeit-/Datums- Informationen nicht verloren gehen. Es gibt den DS32kHz in drei Gehäusevarianten: SOIC, BGA und wie hier abgebildet im DIP Gehäuse.

DCF77

Im Zuge der Entwicklung einer neuen Firmware für mein Mini-Anzeige-Modul war es an der Zeit die Uhr zu einer Funkuhr aufzurüsten. Was schon lange vorgesehen war* wurde in die Tat umgesetzt. Zwar hatte ich schon mal Routinen für die Auswertung des DCF77 Signals geschrieben, jedoch gehörten diese Routinen längst einmal überarbeitet. Also noch ein Grund endlich mit den Altlasten aufzuräumen und einen ordentlichen Algorithmus zu programmieren.

PCF8583

Der PCF8583 ist ein so genannter Real-Time-Clock (kurz RTC, Echtzeituhr) Baustein. RTC Bausteine sind besonders geeignet, wenn eine Zeitinformation immer präsent sein und auch bei Verlust der Versorgungsspannung erhalten bleiben muss. Damit die Uhrzeit nicht verloren geht, wird eine Pufferbatterie (man verwendet hier Knopfzellen, da diese eine sehr konstante Spannungskurve aufweisen) an die RTC angeschlossen. Sollte nun die Versorgungsspannung ausfallen, wird die RTC, und nur die RTC, weiterhin versorgt. Es ist wichtig, dass die Knopfzelle wirklich nur für die RTC vorgesehen wird, da Knopfzellen in der Regel eine eher geringe Kapazität haben und außerdem nicht für Ströme jenseits von 1 mA ausgelegt sind! Der PCF8583 wird über den I2C Bus (auch TWI, IIC genannt) angesteuert. Er besteht aus einem 256 Byte großem RAM, welches sich in verschiedene Funktionalität aufgliedert. Den PCF8583 gibt es für 1,40€ (Stand 2013) bei Reichelt.