Oftmals kommt es vor, dass der PIC auf ein bestimmtes Ereignis sofort reagieren soll. Nun verwendet man hierfür als Anfänger gerne mal das so genannte “Polling”. Der Mikrocontroller soll, sobald an einem bestimmten Eingang eine Zustandsänderung eintrifft (zum Beispiel durch einen betätigten Taster oder Schalter) eine LED eingschalten werden. Hierfür gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten: Eine sehr leichte “Quick & Dirty” und eine elegante und Rechenzeit optimierte. In diesem Artikel zeige ich euch die Vorteile von Interrupts und wie ihr sie speziell mit PIC-Mikrocontrollern verwenden könnt um eure Programme wesentlich effizienter zu gestalten.
PIC18 Tutorial – PWM, I2C, SPI und UART
In diesem Teil des PIC18-Tutorials wollen wir uns mehr mit den erweiterten Modulen des PIC beschäftigen. Mit “erweitert” habe ich keine bestimmte Kategorie oder etwa eine Beschreibung der nachfolgenden Module im Sinn. Vielmehr sind es die Dinge, die einem als blutigen Anfänger möglicherweise zunächst etwas zusammenzucken lassen. Ihr werdet jedoch (ganz im Gegenteil) im Laufe des Artikels feststellen: Alles halb so wild 😉 Der I2C-Bus (Inter-Integrated-Curcuit) sowie das Seriel-Peripheral-Interface (SPI) sind wirklich keine Hexerei. Und über das EUSART ( UART ) Interface werdet ihr nur müde schmunzeln, da es so trivial zu konfigurieren ist.
PIC18 Tutorial – IOs, Timer und ADC
Das Wichtigste an Mikrocontrollern sind die Ein- und Ausgänge (kurz engl. IOs). Mit ihnen wird gesteuert, geregelt – kurz: Mit der Außenwelt kommuniziert. Ein Mikrocontroller hat immer natürlich immer eine begrenzte Anzahl an IO-Pins zur Verfügung. Dabei darf man nicht den Trugschluss ziehen, dass die Anzahl der Pins des Gehäuses gleich der Anzahl der IO-Pins entspricht. Dies ist nicht der Fall: PIC-Mikrocontroller haben grundsätzlich ein 8 Bit breites IO-Register. Das bedeutet pro Register sind (maximal) acht Ein- und/oder Ausgänge vorhanden.
PIC18 Tutorial – Einleitung
PIC Mikrocontroller gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Wir beschäftigen uns hier vornehmlich mit den PIC18F Typen. Nachfolgend möchte ich euch etwas in die Grundzüge und die wichtigsten Eigenschaften der PIC Mikrocontroller einführen. Wie ihr die PIC dann wirklich (in C) programmiert, könnt ihr dann in meinem PIC-C-Tutorial nachlesen.
Was ist eigentlich ein Mikrocontroller? Ein Mikrocontroller ist im Grunde genommen ein kleiner Computer. Und hier bedeutet klein, dass sich alles auf einem einzigen Chip befindet. Die Komponenten reichen von der CPU an sich über digitale sowie analoge Ein- und Ausgabe bis hin zu Timern/Countern und weiteren Hardware-Modulen. Außerdem ist alles wesentlich kleiner ausgelegt als man es von einem normalen Computer/PC gewohnt ist. So stehen einem Mikrocontroller natürlich keine GByte oder gar TByte an Speicher zur Verfügung. Ein Mikrocontroller befindet sich eher im Bereich von KByte. Aber das ist auch in Ordnung so, da wir weder ein großes Betriebssystem noch irgendwelche großen “Programme” auf dem Controller laufen lassen werden. Ihr werdet schnell feststellen, dass selbst die vergleichsweise wenigen KByte eines Mikrocontrollers ganz schön viel sind und für eine ganze Menge Algorithmen (Programme) ausreichen 🙂