Unboxing (Tag 1)

Yeah! Heute habe ich nun endlich mein OnePlus 5T bekommen. Mein erstes Smartphone von OnePlus. Zuletzt hatte ich das Sony Xperia Z3 Compact und war damit extrem zufrieden. Ich bin nun also sehr gespannt, wie mir der Sprung von einem relativ kleinem Smartphone zu einem solch großen Exemplar gefallen wird.

Jedes gute Review beginnt natürlich mit einem Unboxing. Von meinen bisherigen Smartphones war ich eher langweilige / funktionale Verpackungen gewohnt. Nun der letztere Punkt trifft definitiv auch auf die Verpackung des OnePlus 5T zu. Langweilig ist die Verpackung jedoch keinesfalls! Sie gefällt mir stattdessen sehr gut. Bereits an der Verpackung merkt man, dass sich hier Leute ein paar Gedanken gemacht haben .. super!

In der Originalverpackung ist mit Ausnahme eines Headsets alles enthalten, was man eben auch bei einem Smartphone erwarten würde .. und darüber hinaus sogar noch mehr (siehe Foto). Ein Headset wäre noch schön gewesen. Nicht selbstverständlich: OnePlus legt eine einfache Silikon-Hülle bei. Mir gefiel diese jedoch schon auf Fotos anderer Rezensionen nicht, so dass ich mich für den Karbon-Bumper entschieden habe, siehe nachfolgendes Foto.

Ich bin total begeistert von dem Bumper. Im Gegensatz zu den anderen Varianten der Schutzhüllen von OnePlus, schützt der Bumper das Smartphone wirklich von allen Seiten. Der Bumper macht einen super Eindruck, fühlt sich sehr hochwertig an. Und trotzdem trägt er nicht zu sehr auf. Was mir darüber hinaus noch besonders gefällt: Das Smartphone kippelt kaum noch, wenn es auf der Rückseite liegt. Außerdem steht der Bumper auch auf der Vorderseite etwas ab, so dass das Display nicht aufliegt.

Mein Schlusssatz zum Unboxing: Eine ab Werk aufgebrachte Display-Schutzfolie verdient besondere Erwähnung. Danke OnePlus .. das ist einfach super!

Design / Display (Tag 2)

Ich habe es an Tag 1 – Unboxing bereits erwähnt: Ich komme von einem Sony Xperia Z3 Compact mit einer Displaydiagonale von 4,6 Zoll nun zum OnePlus 5T mit 6 Zoll. Das ist ein heftiger Sprung von fast 1,5 Zoll. Insofern habe ich zugegeben etwas Sorge ob ich mit einem solch vergleichsweise großem Smartphone klarkomme 🙂

Mein altes Sony Z3 Compact hatte bei 4,6 Zoll und einer HD-Auflösung eine Pixeldichte von 319 PPI. Insofern bin ich vom 6 Zoll Display des OnePlus 5T mit 428 PPI natürlich total begeistert. Ich bin von der FHD+ Auflösung überzeugt und vermisse in dieser Hinsicht nichts. Auch was die Farbwiedergabe und Blinkwinkelstabilität angeht bin ich wunschlos glücklich. Das Design ist für mich neben dem Preis und der Software eines der wichtigsten Merkmale für ein Smartphone. Daher hat mich das OnePlus 5T in dieser Hinsicht natürlich nicht überrascht. Trotz alledem ist es immer etwas anderes ein Smartphone auf Bildern am PC zu sehen und es dann tatsächlich in den eigenen Händen zu halten. Ich war von der geringen Dicke überrascht. Es ist schon sehr dünn. Zusammen mit dem Bumper empfinde ich die Dicke dann jedoch als sehr angenehm. Gefühlt ist es mit Hülle in etwa so dick wie mein altes Z3 Compact nackt. Das ist spitze!

Zusammenfassend kann ich sagen: Ich freue mich wie Bolle und das zum Nikolaus. Was will Mann mehr :p PS: Das Foto vom Nikolaus ist mein erstes mit dem OnePlus 5T .. Mehr dazu folgt morgen in meinem Bericht zur Kamera!

Kamera (Tag 3)

Heute geht es um die Kamera bzw. die Kameras des OnePlus 5T. Die Jahreszeit bietet leider keine schillernden Farben an, daher sind lediglich ein paar triste, eher langweilige Fotos entstanden. Fangen wir mit drei Fotos der Hauptkamera an.

Bei diesem Foto war es noch vergleichsweise hell draußen, so dass die Kamera auch keine Mühe hatte das Rauschen im Bild auf ein Minimum zu reduzieren. Das Foto ist gut aber bei entsprechender Helligkeit ist das keine Kunst.

Das zweite Foto ist bei Kunstlicht aufgenommen. Die Helligkeit im Raum ist als etwas schummerig zu bewerten und das Foto hat dabei noch eine super Qualität. Auf dem nächsten Foto wird es noch einmal deutlich dunkler.

Hier sieht man nun bereits erstes Rauschen und eine gewisse leichte Unschärfe. Aufgrund des jedoch wirklich vergleichsweise dunklen Zimmers finde ich die Qualität des Fotos jedoch durchaus akzeptabel. Zu guter Letzt folgt noch einmal das gleiche Foto, jedoch mit der Frontkamera aufgenommen.

Die Qualität ist hier im Vergleich zur Haputkamera deutlich schlechter. Fotos über die Frontkamera lassen sich in der Software automatisch spiegeln.

Fazit: Die Hauptkamera macht bei gut belichteten Objektiven wirklich ordentliche Fotos. Jedoch schaffen das eben auch viele andere Smartphones. Schwierig wird es immer dann, wenn die Belichtung abnimmt. Hier zeigt die Hauptkamera mit dem automatischen Wechsel auf die zweite Kamera auch bei schlecht belichteten Motiven immer noch ausreichend gute Fotos, wenngleich das Bildrauschen deutlich zunimmt.

Die Frontkamera hat im Vergleich natürlich das Nachsehen, was das Bildrauschen bei dunklen Szenen betrifft. Was mir bei der Frontkamera ebenfalls aufgefallen ist: Gesichter werden stark weichgezeichnet (Fotos möchte aufgrund meiner Privatsphäre nicht veröffentlichen). Das finde ich etwas übertrieben. Bisher habe ich noch keine Einstellung finden können, um dies zu verringern.

Alles in allem bin ich aber mit der Qualität der Kamera(s) sehr zufrieden. Für ein Smartphone (dieser Preisklasse) sind die Fotos selbst bei schlechten Lichtverhältnissen durchaus brauchbar!

Performance (Tag 4)

In meinem heutigen Beitrag soll es um die Performance des OnePlus 5T gehen. Ich könnte jetzt natürlich anfangen und sämtliche Benchmarks durchlaufen und euch schöne Zahlen präsentieren, doch das werde ich nicht tun. Warum? Ich finde es a) ziemlich langweilig und b) interessieren mich solche Benchmark-Ergebnisse überhaupt nicht. Mich interessiert in Sachen Performance einzig und allein das Verhalten des Smartphones im Alltag und bei gelegentlich aufkommenden höheren Belastungen.

Screenshot – Info über OxygenOS / RAM / Speicher / Android

Um eine höhere Belastungen zu erzeugen habe ich das Spiel – Need for Speed No Limits – ausprobiert. Das Spiel läuft auf dem OnePlus 5T wirklich ausgezeichnet. Man muss sich das mal vorstellen. Heute kann man NFS auf dem Smartphone spielen und die Grafik ist dabei sogar wesentlich besser als bei früheren Versionen auf dem PC! Die Entwicklung hinzu immer geringeren Strukturgrößen (Stichwort Nanotechnik) macht es möglich.

So verwundert es auch nicht, dass die Performance eines solch modernen Smartphones über jeden Zweifel erhaben ist. Und wichtig dabei zu erwähnen ist, dies liegt nicht allein an der verbauten Hardware. In der Vergangenheit haben Hersteller immer wieder (mehr oder weniger) unfreiwillig demonstriert, dass die Performance eines Devices auch sehr schlecht sein kann und das obwohl die Hardware am oberen Ende der Leistungsklasse angesiedelt ist/war. Woran liegt das? Nun, das klären wir Übermorgen, wenn ich zum Thema OxygenOS komme 😉

Power Consumption / Dash Charge (Tag 5)

Okay, beschäftigen wir uns ein bisschen mit der OnePlus Schnellladetechnik (genannt Dash Charge) und dem gegenübergestellt der Power Consumption des Smartphones. Fangen wir zunächst mal damit an, wie lange ich persönlich mit einer Akkuladung auskomme und wie relevant diese Information tatsächlich auch für Dich als Leser ist.

Ja, ich komme mit einer vollständigen Akkuladung (Ausgangspunkt der Akkukapazität > 90%) tatsächlich über zwei volle Tage aus. Dazu muss man aber auch anfügen, welches Nutzungsverhalten dahinter steht. Hierfür sollte in Blick auf meine Hauptverbraucher im System bereits ausreichen.

Offensichtlich und sicherlich wenig überraschen: Das Display ist der größte Verbraucher. Aus dem Screenshot lässt sich jedoch auch ableiten oder zumindest vermuten, dass ich mein Smartphone nicht so vielfältig mit diversen hungrigen Apps herausfordere. Interessant ist jedoch noch die notwendige Zusatzinformation, wie viel “Display On-Time” den 22% des oben gezeigten Gesamtverbrauches des Akkus zuzuschreiben sind. Sprich, wie lange war das Handy tatsächlich aktiv in Benutzung, so dass es zum Verbrauch von 22% der Akkukapazität kam?

Hier sieht man es: In den zwei Tagen in denen ich mit einer einzigen Akkuladung ausgekommen bin, habe ich ca. 7,5 Stunden aktiv mit dem Handy gedaddelt. Anmerkung: Das Handy ist neu und ich bin ein kleiner Nerd :D soll heißen: Dieser Wert der Display On-Time wird sich im Laufe der Zeit sicherlich noch etwas nach unten korrigieren (vielleicht 10 … 15%).

Lange Rede kurzer Sinn: Ich denke, dass ich auf längere Sicht tatsächlich über volle zwei Tage mit nur einer Ladung auskommen könnte (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Ich bin mit diesen Werten jedenfalls sehr zufrieden.

Technische Hintergrundinformationen:

  • automatische Displayhelligkeit aktiv
  • helles Farbschema aktiv (schwarz sollte dank OLED etwas sparsamer sein)*
  • Akkusparmodus ab 15% aktiv

möchte ich noch ausprobieren (ich reiche Vergleichswerte später nach)

Ein paar Worte möchte ich natürlich auch noch zum Thema Dash Charge verlieren. Bei Dash Charge handelt es sich um eine Schnellladetechnik von OnePlus. Zum Einsatz kommt ein Mikrocontroller gesteuertes Netzteil, das Dash Charge Netzteil, siehe Foto.

Das Netzteil liefert eine Ausgangsleistung von 5V x 4A = 20 Watt. Sicherlich ist der Gedanke von der schädlichen Wirkung von Schnellladevefahren immer noch in den Köpfen vieler von euch. Das ist grundsätzlich auch gut so, denn wenn nicht ein paar Dinge beim Schnellladen von Akkus beachtet werden, kann das in der Tat schädlich sein für den Akku.

Grundsätzlich gilt es stets die Spezifikation eines Akkus zu beachten. Nehmen wir den Akku des OnePlus 5(T). Da ich keine 100% verlässlichen Daten finden konnte, nehme ich als Annahme des Worstcase. Der Akku hat eine Kapazität von 3300 mAh. Akkus haben immer typische Charakteristika, so zum Beispiel die Angabe der C-Werte für den maximalen Entlade- und Ladestrom. Für den verbauten Akku im OnePlus konnte ich leider keine verlässlichen Angaben für diese Werte finden. Gehen wir aber dennoch mit einem konservativen Gedanken an eine Beispielbetrachtung: Der Akku im OnePlus 5(T) hat also die Nennkapazität von 3.300 mAh. Somit entspricht 1C = 3.300mAh / 1h = 3A. Ein Wert von 1C für einen Ladestrom ist nicht unüblich aber natürlich auch nicht das Maximum, das auf dem Markt erhältlich ist. Demnach dürfte ein Akku mit 3.300 mAh und max. 1C Ladestrom maximal mit 3,3A geladen werden. Das OnePlus Dash Charge Netzteil kann 4A liefern. Also für einen 1C Akku definitiv zu viel. Sicherlich wird OnePlus daher auf einen Akku mit einem höheren C-Wert für den Ladestrom arbeiten.

Darüber hinaus ist das Ladeverfahren an sich ebenso wichtig. So sollte ein Akku i.d.R. weder komplett vollgeladen und keinesfalls tiefen entladen werden. So lädt das Dash Charge Netzteil den Akku keinesfalls komplett mit der vollen zur Verfügung stehenden Stromstärke. Auch schützen moderne Smartphones ihre Akkus vor der Gefahr einer Tiefenentladung indem das Smartphone ab einer gewissen Grenze abgeschaltet wird. Ob das vollständige Laden (Anzeige 100%) nun tatsächlich einem zu 100% geladenem Akku entspricht oder ob hier werkseitig ein Puffer besteht weiß ich nicht. Nun wird aber sicherlich auch kaum jemand anfangen sein Smartphone bei 80% aus der Steckdose zu ziehen um 5% mehr Kapazität nach 2 Jahren zu haben (fiktive Zahlen) ;)

Auch ist es ohne zusätzliche intelligente Steuerung nicht empfehlenswert einen Akku über Nacht zu laden. Der Akku würde ständig geladen. Sicherlich sind moderne Smartphones auch hier schlau genug, den Akku “abzukoppeln”, sobald dieser voll und das Netzteil weiterhin verbunden ist. Aber wer weiß das schon.. Irgendwann möchte der Hersteller ja auch, dass wir ein neues Gerät kaufen und ein schlapper Akku ist immer ein Grund :rolleyes: Das ist jedoch lediglich ein Gedankengespinnst meinerseits. Ich bin mit der Laufleistung meines OnePlus 5T bis dato sehr zufrieden.

OxygenOS (Tag 6)

Heute berichte ich über meine Eindrücke zu OxygenOS. Also dem Betriebssystem-Overlay von OnePlus. Dieser Punkt war neben dem Design und derm Preis einer meiner Hauptkaufargumente! Warum? Ganz einfach: Wenn ich ein nagelneues Gerät kaufe und das erste mal starte möchte ich:

  • keine zig vorinstallieren Apps
  • kein übermäßig angepasste Designs des jeweiligen Herstellers

Und genau hier ist OnePlus bärenstark. Das Design von Stock-Android, also dem originalen Aussehen von Android, so wie Google selbst es entworfen hat, wird von OnePlus so gut wie gar nicht verändert. Ganz im Gegensatz zu OS Varianten anderer Hersteller. OnePlus fährt sein OS, also das OxygenOS sehr nahe am Stock-Android.

Um zu verdeutlichen wie wichtig mir dieser Punkt ist … Ich hätte mir durchaus auch ein Samsung S8(+) gekauft, jedoch kriege ich Pickel bei den ganzen Verschlimmbesserungen seitens Samsung am Android. Und im Hinterkopf dabei muss man auch immer haben: Je mehr Anpassungen ein Hersteller abseits des originalen Androids vornimmt, desto länger dauert es in der Regel auch, bis die Hersteller eine neue Version von Android auf ihre eigenen Geräte verteilen, da sie ja wieder so viel anpassen müssen!

Die gezeigten Screenshots sollen als Beispiel dafür dienen wie nah sich OxygenOS an Stock Android bewegt. Dem Anwender stehen natürlich alle Optionen offen um das Aussehen und die Funktion seines Smartphones so anzupassen, wie es ihm gefällt. Das ist der entscheidende Unterschied zu bereits verkorksten OS von anderen Herstellern. Nachfolgend ein paar Funktionen von denen ich zumindest vermute, dass sie nicht von Android direkt stammen, sondern stattdessen eine Zusatzfunktion von OnePlus sind. Sofern die Funktion nicht von OnePlus sondern von Google ist, könnt ihr mich gerne darauf hinweisen.

App Verknüpfungen

Aktiviert man die App Verknüpfungen, so kann man mit einem langen Fingertipp auf eine App ein Kontextmenü öffnen, welches einem zusätzliche Schnellzugriffe anbietet. Hier ein Beispiel für die YouTube App:

Diese Funktion ist super um die Einhandbedienung zu erleichtern. Aktiviert man die Funktion, kann man irgendwo auf dem Homescreen nach unten wischen und öffnet so die Statusleiste. Die selbe Funktionalität bietet das OnePlus 5T mit OxygenOS auch beim runter wischen auf dem Fingerprint-Reader. Ich nutze ich die Wischfunktion auf dem Fingerprint Reader eher selten, dafür die auf dem Homescreen umso mehr.

Nacht / Lesemodus

Der Nachtmodus schont die Augen beim Betrachten des Displays im Dunkeln. Wenn man den Nachtmodus einschaltet (lässt sich auch automatisieren), werden die Blauanteile aus dem Display gefiltert. Das Display wirkt stark orange / gelb. Was zunächst sehr Gewöhnung bedürftig ist, weiß man nach und nach immer mehr zu schätzen. Die Augen werden weit weniger gestresst. Besonders fällt es einem auf, wen an nach längerer Zeit den Nachtmodus mal wieder deaktiviert. Die Augen werden direkt geblendet und letztendlich auch gereizt. Zusätzliches gibt es noch den Lesemodus, der das ganze Display auf schwarz / weiß umschaltet.

Was mir noch gut gefällt:

  • Doppeltippen um Aufwecken
  • weitere Gesten bei ausgeschaltetem Display
  • Bildschirmkalibrierung
  • Anpassung des Displaylayout (Anzahl Spalten/Zeilen)

Conclusion (Tag 7)

Da wären wir also. Tag 7, die Zusammenfassung meines Testberichtes zum neuen OnePlus 5T. Da ich mit dem Smartphone alles in allem sehr zufrieden bin, möchte ich mein Fazit mit den Punkten beginnen, die mir nicht gefallen und dann mit den Punkten die mir besonders gut gefallen abschließen.

Was mir nicht so gut gefällt:
  1. Starkes Weichzeichnen der Frontkamera
  2. kein Stereolautsprecher bzw die Position
  3. nur USB 2.0
  4. gewähltes Konzept mit zwei Kameras

Detaillierte Beschreibung der Punkte, die mir nicht gefallen haben:

1) Mir ist aufgefallen, dass Fotos, die mir der Frontkamera, oder gerne auch Selfie Kamera genannt, aufgenommen werden sehr stark weich gezeichnet werden. Ich habe aufgrund meiner Privatsphäre keine Selfies hier rein gestellt aber ich denke jeder Nutzer eines OP5T wird wissen was ich meine. Selfies wirken sehr unnatürlich. Ich würde mich sehr wünschen, dass man diesen Effekt abschalten kann!

2) Die Tatsache, dass es nur ein Stereolautsprecher ist stört mich weniger als die Tatsache, dass ich diesen des öfteren unbeabsichtigt abdecke. Egal ob ich im Querformat ein Video auf YouTube schaue oder das Smartphone beim Musik hören weiterhin zum Lesen im Internet nutze und es dafür bequem auf dem Bauch stütze.. Vielleicht findet man für die Zukunft bessere Möglichkeiten den bzw die Lautsprecher zu platzieren.

3) Sehr gut finde ich, dass auf den neuen USB C Standard gesetzt wird. Inkonsequent hingegen ist es nur USB 2.0 zu nutzen. Wenngleich es mich bei einem Smartphone nicht so sehr stört, da ich persönlich den Port so gut wie nie zum Übertragen von Daten einsetze. Aber sicherlich ist das bei dem ein oder anderen ganz anders. Also: Beim nächsten Smartphone neben USB C auch auf USB 3 setzen!

4) Etwas Zweifel habe ich am gewählten Konzept mit zwei identischen Kameras von denen eine lediglich mit einem lichtstärkeren Objekt / Linse ausgestattet ist. Auf mich wirkt es etwas hilflos nach dem Motto wir kriegen es nicht besser hin, daher machen wir es so. Nun gut vielleicht kann man von einem Smartphone auch nicht an allen Ecken eines Smartphones mit Revolution rechnen. Aber einen Vergleich mit einem Pixel 2 muss man sich schon gefallen lassen, auch wenn er etwas unfair sein mag (es ist wesentlich teurer und Google hat als riesiges Unternehmen weit mehr Ressourcen Geld und Know How). So schießt das Pixel 2 XL mit nur einer Kamera bessere Fotos :) Das soll keinesfalls bedeuten, dass das OP5T keine guten Fotos macht. Nein! Die Fotos sind am Tag wirklich hervorragend und auch bei schlechtem Licht gut. Aber es geht eben noch besser (siehe Pixel 2 XL).

Was mir besonders gut gefällt:

  • sehr nah an Stock-Android
  • super Performance
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • Design und Verarbeitung
  • Fingerabdruckscanner
  • Alertslider mit drei Stufen
  • Keine Bloatware vorinstalliert

Vielen Dank an alle die mein Review gelesen haben. Ich hoffe es hat euch genau so viel Spaß gemacht wie mir :) Ich werde jedenfalls auch weiterhin viel Spaß mit meinem OnePlus 5T haben, da bin ich mir sicher!

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