Mini Anzeige Modul

Es hat in der Tat lange gedauert, doch ich habe es nun endlich geschafft mein altes Mini-Anzeige-Modul komplett zu überarbeiten. Dabei konnte ich durch den ein oder anderen Fehler, den ich noch in der ersten Version begangen habe lernen und es nun in der zweiten Version besser machen. Das soll nicht heißen, dass die erste Version voller Fehler war, ganz im Gegenteil. Die erste Version hatte bereits einige tolle Eigenschaften, die ich natürlich in die zweite Version des MAM mit eingebaut habe.

PPTerm

Das PPTerm (oder PIC-Projekte-Terminal) ist ein sehr einfach zu bedienendes Terminal-Programm. Ich habe das PPTerm entwickelt, da ich selber immer wieder mal eine einfache Möglichkeit brauche um Daten, die über die serielle Schnittstelle übertragen werden, in Hexadezimal anzuzeigen. Über die Einstellungen ist es einfach möglich zwischen der Anzeige der Daten in ASCII und HEX umzuschalten. So lassen sich auch Daten abseits von ASCII-Texten überwachen. Ich nutze dieses Feature immer dann, wenn ich zwischen PC und Device Daten (und keine Texte) austausche und diese zunächst untersuchen möchte.

RxTx für Java

Wer zwischen einem PC und einem Mikrocontroller eine Datenverbindung herstellen möchte steht oftmals vor einem Problem mit drei Buchstaben – USB. Seitdem die alte RS232-Schnittstelle nahezu vollständig aus modernen Rechnern verschwunden ist und durch die neue, wesentlich komplexere Schnittstelle USB ersetzt wurde, stehen Hobby-Entwickler vor dem Problem, dass eine Datenverbindung zwischen ihrem PC und einem Mikrocontroller nun wesentlich umständlicher bzw. anspruchsvoller ist. Eine Firma aus Schottland mit dem Firmennamen Future Technology Devices International ( kurz FTDI ) hat dieses Problem erkannt und für Abhilfe gesorgt. Die Firma bietet ICs an, mit denen sich über USB ein virtueller COM-Port, also zum Beispiel eine RS232-Schnittstelle, bereitstellen lässt. Ich habe bereits in einem anderen Artikel den Chip  FT232RL beschrieben, mit dem genau das möglich ist.

JAR zu EXE

Ich verwende die Netbeans IDE  zum Erstellen von Java Programmen und möchte Euch hier zeigen, wie Ihr aus eurem Java-Programm eine einzelne JAR-Datei erzeugen könnt und diese zu einer EXE-Datei konvertiert. Für eine andere IDE müsst Ihr euch ggf. nach einem anderen Tutorial umsehen müssen. Ich gehe davon aus, dass Ihr bereits über ein voll funktionsfähiges Java-Programm verfügt. Bei der Verwendung von Netbeans findet Ihr die ausführbaren JAR-Datei in dem Ordner dist. Übrigens, wenn Ihr mehrere JAR-Dateien habt, zum Beispiel, da Ihr externe JAR-Dateien verwendet, dann könnt Ihr zunächst aus allen JAR-Dateien (und bei Bedarf auch DLL-Dateien) eine JAR-Datei machen. Verwendet dafür dieses Tool  (es geht aber auch mit dem anderen Weg, siehe die Schritte 1 und 2). Weiterhin benötigt Ihr ein kleines Tool, mit dem man aus einer BAT-Datei eine EXE-Datei erzeugen kann. Hierfür nehmen wir das Programm BAT to EXE Converter  ( Notfall: Version 2.4.8.1 von meinem Server ) von Fatih Kodak.