Automatischer Reifenfüller (Gastbeitrag)

Autor: Sergej Fingerut


In diesem Artikel möchte ich euch meinen automatischen Reifenfüller vorstellen. Bei ebay bin ich auf einen günstigen Luftdrucksensor (Typ 136PC100G2 der Firma Honeywell) gestossen. Die erste Idee war ein Digitalmanometer, das ich auch erfolgreich mit dem manuellen Reifenfüller realisieren könnte.

Der automatische Reifenfüller ist auf dem nachfolgenden Foto zu sehen.

HC-SR501 PIR-Bewegungsmelder

In diesem Artikel möchte ich den sehr verbreiteten PIR-Bewegungsmelder HC-SR501 vorstellen. Es handelt sich hierbei um einen passiven Infrarot Sensor. Dabei steht die Abkürzung PIR für: Passive Infrared. Der HC-SR501 ist also ein passiver Sensor, der mittels Infrarot-Strahlen Bewegung(en) erkennen kann. Passiv bedeutet in diesem Fall, dass der Sensor selber keine Infrarot-Strahlung aussendet, sondern vielmehr jene aus seiner unmittelbaren Umgebung aufnimmt um Bewegungen zu detektieren.

DS18S20 / DS18B20

Bei dem DS18x20  ( Datenblatt DS18S20 / Datenblatt DS18B20Beschreibung [PDF] ) von Dallas/Maxim handelt es sich um ein Baustein der 1-Wire Familie. Der DS18x20 ist ein einfach anzusprechender Temperatursensor, der mit einer Auflösung von 12 bzw. 9 Bit arbeitet. Er kann im Bereich von -55 °C bis +125 °C eingesetzt werden und liefert hierbei eine Genauigkeit / maximalen Fehler von +/- 0,5 °C. Die Umwandlung einer Temperatur benötigt maximal 750 ms. Eine weitere Besonderheit des DS18x20 ist die Alarmfunktion, welche ich aber noch nicht ausprobiert habe. Für den Anschluss an den PIC benötigt man lediglich eine Datenleitung (IO eines Controllers). Selbstverständlich benötigt der Sensor auch eine Versorgungsspannung. Es gibt die Möglichkeit auch die 5 V bzw. 3,3 V Verbindung wegzulassen indem man den Sensor über die selbe Leitung versorgt, über welche man mit ihm kommuniziert. Dieser Mode heißt: Parasitärer Modus. Als Anfänger ist hiervon allerdings abzuraten. In jedem Fall müsst ihr einen I/O Pin des Mikrocontrollers einplanen. Der größte Vorteil des DS18x20 ist aber, dass man beliebig viele Sensoren an einen Bus legen kann, da die Sensoren jeweils eine einmalige 64 Bit lange Adresse haben wodurch sie eine Verwechslung ausschließen lässt. Ich beschreibe hier allerdings vorerst nur wie man arbeitet, wenn ein einzelner Sensor am Bus angeschlossen ist. Das ist für den Einstieg einfacher. Wenn ihr weitere Sensoren an eurem Bus betreiben möchtet habt ihr dann schon mal das Prinzip verstanden und könnt selbstständig weiter arbeiten.