LCD-Stoppuhr

Ich möchte euch eine neue / alternative Stoppuhr vorstellen (siehe auch Stoppuhr auf Basis von Siebensegment-Anzeigen). Im Gegensatz zu meiner ersten Variante einer Stoppuhr habe ich mich bei dieser Variante der Stoppuhr für ein  LC-Display als Anzeigeeinheit entschieden. Da auch diese Stoppuhr einen flexiblen / örtlich unabhängigen Betrieb über Batterien / Akkus ermöglichen sollte, wurde besonders auf einen möglichst stromsparenden Betrieb geachtet. So wurde beispielsweise auf eine Hintergrundbeleuchtung für das LC-Display verzichtet. Das Display an sich benötigt somit gerade mal 250 µA. Damit sich jedoch mehr als nur die Art und Weise der Anzeige im Vergleich zur “alten” Stoppuhr ändert, habe ich zusätzlich eine USB-Schnittstelle vorgesehen, damit gemessene Zeitwerte über den PC ausgelesen und weiter verarbeitet werden können. Gespeicherte Zeitmessungen können wahlweise automatisch oder manuell im EEPROM (auch über Spannungsverlust hinaus) gespeichert werden.

Mini Anzeige Modul

Es hat in der Tat lange gedauert, doch ich habe es nun endlich geschafft mein altes Mini-Anzeige-Modul komplett zu überarbeiten. Dabei konnte ich durch den ein oder anderen Fehler, den ich noch in der ersten Version begangen habe lernen und es nun in der zweiten Version besser machen. Das soll nicht heißen, dass die erste Version voller Fehler war, ganz im Gegenteil. Die erste Version hatte bereits einige tolle Eigenschaften, die ich natürlich in die zweite Version des MAM mit eingebaut habe.

Logic Analyzer von Saleae

In diesem Beitrag geht es um die neuen Logic Analyzer von Saleae . Dabei werden in diesem Artikel Fotos des Logic 8 gezeigt, der acht Kanäle besitzt, die sowohl analog als auch digital verwendet werden können. Aktuell, Stand Februar 2015, gibt es leider noch keine Distributoren in Europa. Das ist aber vermutlich nur eine Frage der Zeit. Einen Logic Analyzer benötigt man nicht – man weiß ihn zu schätzen. Theoretisch kann man die Signale, die man mit einem Logic Analyzer untersuchen möchte auch mit dem Oszilloskop analysieren. Ob das jedoch Spaß macht, das möchte ich stark bezweifeln. Ihr werdet Euch vermutlich einige Stunden Frust und graue Haare ersparen, wenn Ihr das Geld für einen Logic Analyzer in die Hand nehmt. Ein Logic Analyzer untersucht im klassischen Sinne digitale Signale und unterscheidet Pegel zwischen 0 / LOW und 1 /HIGH. Dabei ist er in der Lage diverse Protokolle (I2C, UART, SPI, HD44780, …) zu erkennen und in Klartext umzuwandeln. Ihr könnt also die Kommunikation zwischen elektronischen Komponenten spielend leicht überwachen und Fehler wesentlich schneller identifizieren.

RxTx für Java

Wer zwischen einem PC und einem Mikrocontroller eine Datenverbindung herstellen möchte steht oftmals vor einem Problem mit drei Buchstaben – USB. Seitdem die alte RS232-Schnittstelle nahezu vollständig aus modernen Rechnern verschwunden ist und durch die neue, wesentlich komplexere Schnittstelle USB ersetzt wurde, stehen Hobby-Entwickler vor dem Problem, dass eine Datenverbindung zwischen ihrem PC und einem Mikrocontroller nun wesentlich umständlicher bzw. anspruchsvoller ist. Eine Firma aus Schottland mit dem Firmennamen Future Technology Devices International ( kurz FTDI ) hat dieses Problem erkannt und für Abhilfe gesorgt. Die Firma bietet ICs an, mit denen sich über USB ein virtueller COM-Port, also zum Beispiel eine RS232-Schnittstelle, bereitstellen lässt. Ich habe bereits in einem anderen Artikel den Chip  FT232RL beschrieben, mit dem genau das möglich ist.

FTDI – FT232RL

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit einem Chip von FTDI der durch das aussterben der alten seriellen Schnittstelle immer mehr an Präsenz gewinnt. Mit dem FT232 RL Chip von FTDI kann man ganz einfach mit einem Mikrocontroller eine Verbindung zu einem USB-Host, zum Beispiel einem PC herstellen. Und das beste daran ist, dass man sich nicht mit der USB-Spezifikation auseinandersetzten muss. Der FT232 RL übernimmt sämtliche Aufgaben der USB-Schnittstelle und bietet für euch nach außen hin eine virtuelle serielle Schnittstelle an. Das bedeutet, dass Ihr über das ganz einfache UART Modul eures Controllers mit dem PC Kontakt aufnehmen könnt, wie man es von früher gewohnt ist. Nur, dass dies nun über USB, statt über den seriellen Port geschieht – klasse!